durch das Kloster / Schloss Vornbach, von Mag. Franz Schachner
Ein Blick in die Geschichte des Klosters / Schlosses Vornbach
1030
Graf Heinich, Bruder von Tiemo II., stribt
1040/50
Witwe Himiltrudis gründet bei Burg Formbach eine Mönchszelle (Zustimmung von Ekbert I.)
1077
Burg wird von Kg. Heinrich IV., (Gegner der Formbacher im Investiturstreit ) gebrochen Ekbert geht mit seiner Familie nach Ungarn ins Exil
1094
“Neugründung” Weihe von Berengar zum 1. Abt Die Stiftler Ekbert I., Frau Mathilde und Ulrich von Windberg gründen das Kloster
1120 -1127
Graf Dietrich von Formbach-Vichtenstein verkauft seine Anteile an Burg und Martinskirche an Abt Wimto
1136
Kaiser Lothar III. verleiht dem Kloster umfassende Privilegien
1139
Papst Innozenz II. ebenfalls Kloster Formbach wird der gößte Grundherr in Landgerichten Griesbach und Schärding
1158
Ekbert III. stirbt vor Mailand - die Grafschaft geht im Erbweg in die Andechser
1220
Erchanger Muringer von Schärding überfällt das Kloster
1248
Grafschaft und Langericht werden bayrisch
1341
Kaiser Ludwig erteilt Mautberfereiungen und Privilegien
1444
Kloster und Abteikirche werden vom Passauer Weihbischof Johannes geweiht
1472-74
Umbau von Maria am Sand unter Äbten Michael von Neunkirchen und Leonhard Strasser
1504
Abt Rumpler berichtet vom Pfälzischen Erbfolgekrieg
1557
Das Kloster erhält die Hofmarksgerechtigkeit
1630-38
Umbau der Klosterkiche
1642
Neubau des Klosters, Abriß des Kapitalsaales und Übertragung der Gebeine der Stifler
1685
Baubeginn des Westflüges und der Kirchtürme unter Abt Benedikt Heppauer
1703
Besetztung Vornbachs durch General Reventlou im Span. Erbfolgekrieg. (Da er Schärding nicht einnehmen kann, nimmt er Abt Islinger mit. Er lässt ihn erst gegen Zahlung von 4.000 Gulden nach einigen Wochen frei.)
1728
Beginn der Stuckierung durch Josef Holzinger und Freskierung durch Anton Waräthi
1730
Errichtung des Hochaltars
1732
Aufstellung der großen Orgel durch Eggedacher
1735
Weihung des Kreuzwegs auf dem Kalvarienberg in Richtung Neuburg
1770
Westfassade der Kirche erhält unter Benedikt Moser die heutige Form
1794
Abt Placidus Ponigl lässt zur 700 Jahrfeier die Klosterkirche innen restaurieren
1803
Klosteraufhebung und Verkauf des Gebäudekomplexes an F. X. Bachmaier (60.000 Gulden)
1804
Verkauf an Schwiegersohn Freiherrn Eduard von Adrian-Werburg (Von diesem ging Vornbach an die Joner von Tettenweis.)
1826
Die Martinskirche wird bis auf den Chor abgerissen und die Klosterkirche zur Pfarrkirche
1831
Der Kreuzweg wird demoliert
1833
Die Kapelle Maria am Sand und das Wallfahrtsbild bzw. das Marienheiligtum werden in die Klosterkirche übertragen
1857
Schloss Vornbach im Besitz von Baron Schätzler
1859
Anlegen des Schloßgartens durch den Münchner Hofgartendirektor Carl von Effner
Danach kommt es in den Besitz der Familie Duisberg und in der Folge an die Familie Dr. Hahn. Der Ostflügel ist im Besitz des Maler Arnulf Rainer.
MIt freundlicher Genehmigung von Mag. Franz Schachner (Kulturförderverein Neuhaus).